Mit frischen Kräften geht es für den HSC 2000 Coburg wieder zurück in den Alltag in der 2. Handball-Bundesliga. Vor dem Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke am Sonntagnachmittag um 17 Uhr hatten einige Akteure der Vestestädter die Gelegenheit, ihre Akkus neu aufzuladen.
HSC 2000 Coburg (7.) vs. TuS N-Lübbecke (13.)
„Es war gut, dass wir in Ruhe arbeiten konnten und auch die Spieler, die zuletzt angeschlagen waren, zurück ins Training bekommen haben. Wir konnten auch die Belastung für unsere Spieler etwas besser steuern, sodass sich die Jungs von den vorherigen Wochen erholen konnten“, sagt Cheftrainer Anel Mahmutefendic angesichts der 15-tägigen Pause seit dem 32:32 in Konstanz.
Doch nicht für alle waren zwei Wochen Pause angesagt. Stammtorhüter Petros Boukovinas (Griechenland), die Valkovskis-Brüder Pavels und Leo (Lettland), Mikael Helmersson (Italien) und Bartlomiej Bis (Polen) waren allesamt mit ihren Nationalmannschaften im Rahmen der EM-Qualifikation im Einsatz. Vor allem für Helmerssons Italiener lief es hervorragend, sie gewannen gleich beide Spiele gegen die Letten (35:30 und 41:30).
Mahmutefendic: TuS N-Lübbecke will sich revanchieren
Doch nun geht es wieder darum, gemeinsam um Siege und Punkte für den HSC zu kämpfen. Im Idealfall wird gegen die Ostwestfalen in der heimischen HUK-Arena der überzeugende 34:24-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholt. Doch Mahmutefendic hält den Ball flach. Der 46-Jährige warnt: „Wir haben im Hinspiel deutlich gewonnen, also erwarte ich, dass sie sich auf jeden Fall für diese Niederlage revanchieren möchten und sich besser präsentieren wollen als damals.“
Zumal der Gegner zuletzt eine kleine Serie gestartet hat, denn drei der letzten vier Spiele hat der TuS N-Lübbecke gewonnen. Nur beim deutlichen 24:38 gegen den Zweitliga-Tabellenführer, den Bergischen HC, gab es für die Mannschaft von Trainer Piotr Przybecki nichts zu holen. „Für mich ist das die Bestätigung, dass diese Mannschaft eine andere Qualität hat, als sie vielleicht im bisherigen Saisonverlauf gezeigt hat“, ist Mahmutefendic überzeugt.
„Deswegen liegt es uns, dass wir uns darauf auch gut vorbereiten. Sie haben viele erfahrene Spieler, agieren vor allem in der Abwehr physisch betont. In den letzten paar Wochen haben sie einige Punkte geholt und sich abgesetzt von den Abstiegsplätzen.“ Tatsächlich rangieren die Ostewestfalen derzeit trotz der jüngsten Erfolgsserie auf dem 13. Tabellenplatz.
HSC 2000 Coburg mit voller Kapelle beim Heimspiel
Personell kam die Länderspielpause den Coburgern auch zugute – HSC-Cheftrainer Mahmutefendic kann am Sonntag aus dem Vollen schöpfen: „Ich habe das Luxusproblem, dass ich fast alle Spieler einsetzen kann. Da wird sich dann unter der Woche bei den Trainingseinheiten entscheiden, welche 16 Spieler ich am Ende in den Kader berufe“, teilt er erfreut mit.
Voraussichtliche Aufgebote
HSC 2000 Coburg: Boukovinas, Apfel – Menges, Dettenthaler, Bis, Fuß, Ossowski, Billek, Lisac, Krone, Helmersson, Knauer, P. Valkovskis, L. Valkovskis, Röller, Schäffer, Schmidt
TuS N-Lübbecke: Katsigiannis, Grabenstein – Genz, Heiny, Ebner, Petreikis, Schulze, Abt, Severec, Dräger, Kontrec, Kolodziej, Skroblien, Kloor, Süsser, Wieling
Den gesamten Bericht findet ihr bei unserem Medienparter dem Coburger Tageblatt.
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Bericht vom Coburger Tageblatt
Bild von Svenja Sommer